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Position „Gewalt gegen Mädchen* und FLINTA beenden – auch im digitalen Raum“

Position

Gewalt gegen Mädchen* und FLINTA ist kein Einzelfall, sondern Ausdruck gesellschaftlicher Machtverhältnisse, auch im digitalen Raum. Digitale Gewalt, etwa durch die Erstellung und Verbreitung manipulierter oder sexualisierter Inhalte ohne Zustimmung, ist real und hat ernsthafte Folgen für Betroffene.

Als Jugendverband setzen wir uns klar gegen jede Form geschlechtsspezifischer Gewalt ein. Wir fordern einen konsequenten Schutz Betroffener, klare gesetzliche Regelungen sowie eine solidarische Haltung in der Gesellschaft.

Verantwortung zu übernehmen bedeutet, Gewalt zu benennen, ihr zu widersprechen und Betroffene zu unterstützen – online wie offline.

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Position „Unsere Antwort heißt Solidarität – Landtagswahlen im Osten“

Position

Die bevorstehenden Landtagswahlen 2026 finden in einer Zeit statt, die von einem zunehmenden Rechtsruck und der Normalisierung menschenfeindlicher Positionen geprägt ist. Als Bundesjugendwerk der AWO stehen wir für Demokratie, Vielfalt und soziale Gerechtigkeit und stellen uns entschieden gegen jede Form von Ausgrenzung und Diskriminierung.

In der Position „Unsere Antwort heißt Solidarität – Landtagswahlen im Osten“, die bei der diesjährigen Bundesjugendkonferenz beschlossen wurde, fordern wir den Schutz einer engagierten Zivilgesellschaft, konsequente Solidarität mit Betroffenen von Diskriminierung, die ernsthafte Prüfung eines AfD-Verbotsverfahrens, mehr soziale Sicherheit sowie eine starke politische Bildung für alle Generationen.

Gerade jetzt braucht es eine wehrhafte Demokratie und Menschen, die für ein solidarisches Miteinander einstehen.

Unsere Antwort auf Hass und Spaltung heißt Solidarität!

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Bundesjugendwerkskonferenz 2026: Neuer Bundesvorstand gewählt!

Pressemitteilung

Mit großer Beteiligung aus dem gesamten Verband und dank der tatkräftigen Unterstützung des Landesjugendwerks der AWO Sachsen-Anhalt bei Organisation und Durchführung fand vom 15. bis 17.05.2026 in Magdeburg die 27. Bundesjugendwerkskonferenz statt. Die Konferenz markiert mit wichtigen Beschlüssen und der Wahl eines neuen Bundesvorstands den Beginn der neuen Amtsperiode des Bundesjugendwerks der AWO.

Angelina Lody und Fabian Rodenwald bilden zukünftig gemeinsam die Doppelspitze des Bundesjugendwerks. Unterstützt werden sie von den stellvertretenden Vorsitzenden Müjde Bayram, Luca Fink, Jule Kolbinger, Florian Lieb, Sarah Lmadaghri, Malte Mauritius und Lisa Pföhler. Als neue Bundesrevisor*innen wurden Natascha Laskowski, Tobias Strauß und Lukas Umlauft gewählt.

Wir gratulieren allen Gewählten herzlich und wünschen ihnen viel Erfolg und gutes Gelingen für ihr Engagement im Bundesjugendwerk!

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Offener Brief an Bundesfamilienministerin Karin Prien​

Expertise der Demokratieförderung bewahren statt Einknicken vor Desinformation gegen Zivilgesellschaft

Der geplante radikale Umbau des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ ist ein fatales Signal. Ausgerechnet in einer Zeit wachsender Bedrohungen für unsere Demokratie sollen bewährte Strukturen zerschlagen und über Jahre aufgebaute Expertise im Kampf gegen Extremismus, Antisemitismus und Rassismus aufs Spiel gesetzt werden. Was hier droht, ist kein Fortschritt, sondern ein massiver Rückschritt mit unabsehbaren Folgen für die demokratische Zivilgesellschaft.

Mehr als 1.300 Erstunterzeichner*innen, darunter auch das Bundesjugendwerk der AWO, unterstützen deshalb den Offenen Brief und fordern einen sofortigen Kurswechsel. Statt eines überhasteten Umbaus braucht es echten Dialog, verlässliche Förderung und eine klare politische Rückendeckung für die vielen Engagierten, die tagtäglich für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft arbeiten. 

 

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Appell zum Wehrdienst-Modernisierungsgesetz

Appell an die Bundesregierung

Das Bundesjugendwerk der AWO richtet sich mit großer Sorge an die Bundesregierung. Der aktuelle Entwurf des Wehrdienst-Modernisierungsgesetzes (WDModG) greift tief in die Selbstbestimmung junger Menschen ein und ebnet den Weg für eine mögliche zukünftige Dienstpflicht.

Unsere Haltung ist klar: Engagement lebt von Freiwilligkeit, nicht von Zwang.
Junge Menschen müssen frei von staatlichem Druck oder verpflichtenden Strukturen selbst über ihr Leben, ihre Zukunft und ihr Engagement entscheiden können.

Wir fordern die Bundesregierung auf,

  • die verpflichtende Bereitschaftserklärung und Musterungspflicht zu streichen,

  • die Einberufung im Frieden klar auszuschließen,

  • Freiwilligendienste gerecht auszustatten und abzusichern,

  • sowie junge Menschen verbindlich in politische Entscheidungen einzubeziehen.

Mehr dazu findet ihr in unserem Appell!

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Appell

Bei Strukturreformen an Kinder und Jugendliche denken: Zivilgesellschaftliches Bündnis fordert mehr Investitionen in soziale Infrastruktur für Familien

Angesichts der laufenden Haushaltsverhandlungen fordert ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis die Bundesregierung auf, mit umfassenden Strukturreformen die soziale Infrastruktur für Kinder und Familien massiv zu stärken. „Investitionen in Kinder und Jugendliche sind Investitionen in Wohlstand und Demokratie“, erklärt der Ratschlag Kinderarmut, ein Zusammenschluss aus 49 Organisationen, dem auch das Bundesjugendwerk der AWO angehört, in einem gemeinsamen Appell. In Deutschland entscheiden die soziale Herkunft und der Wohnort maßgeblich über Teilhabemöglichkeiten und Zukunftschancen. Familien und Kinder, die in Armut leben, sind mit vielfältigen Benachteiligungen konfrontiert. „Wirtschaft und Gesellschaft können jedoch ihr volles Potential nicht entfalten, wenn einem Teil der Kinder und Jugendlichen keine echte Chance auf Entwicklung gegeben wird“, erklärt das Bündnis.

In Armut lebende Kinder und Familien sind besonders auf eine funktionierende soziale Infrastruktur angewiesen, die Ungleichheiten kompensiert und die Weichen für ein selbstbestimmtes Leben ohne Armut stellen kann. Niedrigschwellige Unterstützungs-, Beratungs- und Freizeitangebote, Förder- und Sprachunterricht, eine ausreichende Kinderbetreuung, ein Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr oder die Nähe zu einem Sportverein – all diese Möglichkeiten können Biografien prägen. Aktuell wird die soziale Infrastruktur in Deutschland den Bedarfen nicht gerecht.

Die Liste der Probleme ist lang und reicht von fehlenden Fachkräften über unzuverlässige Betreuungszeiten bis hin zu maroden Schultoiletten. Die 49 unterzeichnenden Organisationen des Appells fordern daher die Bundesregierung auf: „Nehmen Sie Geld im Bereich der sozialen Infrastruktur in die Hand, damit Kinder und Jugendliche nicht ihrer Chancen beraubt werden!“ Notwendig ist eine breite Palette an Maßnahmen, eine bedarfsgerechte Finanzierung der frühkindlichen Bildung, mehr Investitionen in die Qualität von Kitas, Haushaltsmittel für den Kampf gegen Kinderarmut und ein kostenloses Mittagessen für benachteiligte Kinder und Jugendliche in Betreuungs- und Bildungseinrichtungen.

Bund, Länder und Kommunen müssen an einem Strang ziehen und zusätzliche Finanzspielräume schaffen, damit die soziale Infrastruktur massiv gestärkt werden kann. Diese Investitionen für Kinder und ihre Familien werden sich langfristig auszahlen, denn sie führen zu weniger Armut, mehr Wachstum und mehr gesellschaftlichem Zusammenhalt.

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18. Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag in Leipzig

Pressemitteilung

Drei Tage voller Austausch, Begegnung und Inspiration: Das Bundesjugendwerk der AWO war vom 13. bis 15. Mai 2025 auf dem 18. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT) in Leipzig mit einem vielfältigen Programm und einem klaren politischen Anliegen vertreten.

 

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Jugendinteressen nicht vergessen!

Appell zu den Koalitionsverhandlungen

In den laufenden Koalitionsverhandlungen werden die Weichen für die Zukunft unseres Landes gestellt. Als Bundesjugendwerk der AWO setzen wir uns für die Interessen junger Menschen ein. Aus diesem Grund fordern wir die Verhandlungsteams der CDU/CSU und der SPD nachdrücklich dazu auf, zentrale jugendpolitische Themen in den Verhandlungen zu berücksichtigen und sie in den Koalitionsvertrag aufzunehmen.

Mehr zu unseren Forderungen findet ihr in unserem Appell!

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Für eine starke Zivilgesellschaft und demokratisches Engagement!

Position des Bundesjugendwerks der AWO 

Demokratie lebt von einer engagierten und vielfältigen Zivilgesellschaft, in der Menschen, Initiativen und Organisationen sich aktiv für Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und demokratische Teilhabe einsetzen. Die Gemeinnützigkeit von Organisationen, die sich in diesen Bereichen engagieren, ist ein essenzieller Bestandteil unserer Gesellschaft und darf nicht in Frage gestellt werden.

Immer wieder wird jedoch versucht, engagierte Akteur*innen unter dem Vorwand der politischen Neutralität zu diskreditieren. Gemeinnützigkeit darf nicht als Instrument missbraucht werden, um kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen.

Wie wir dazu stehen, könnt ihr in unserer Position nachlesen!

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Kostenfreie Menstruationsprodukte jetzt!

Position des Bundesjugendwerks der AWO 

Menstruationsprodukte stellen vor allem für junge Menschen eine finanzielle Last dar. Für uns im Jugendwerk der Arbeiterwohlfahrt (AWO) darf nicht Schluss sein, wenn wir als Jugendverband in unseren Räumlichkeiten oder bei unseren Veranstaltungen kostenfreie Menstruationsprodukte für alle zur Verfügung stellen. Wir fordern, dass die Bereitstellung von kostenfreien Menstruationsprodukten eine Selbstverständlichkeit wird und als Teil einer fairen, inklusiven sowie gesundheitsorientierten Jugendpolitik thematisiert wird – ohne Tabu und ohne Hürde.

Mehr zu unseren Forderungen findet ihr in unserer Position!