Medieninfo 4/2007: Bundesjugendwerk der AWO für NPD-Verbot

13.09.2007
Medieninfo 4/2007: Bundesjugendwerk der AWO für NPD-Verbot

Bundesjugendwerk der AWO für NPD-Verbot

Der Bundesvorstand des Jugendwerkes der AWO unterstützt den Aufruf zu einem Verbot der rechtsextremen und antidemokratischen NPD.

Dies beschloss der Bundesjugendwerksvorstand einstimmig auf seiner Sitzung am 9. September 2007 in Hamburg.

Das Bundesjugendwerk der AWO unterstützt damit ausdrücklich die Initiative der "Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten" (VVN-BdA), ein Verbot der NPD zu bewirken.

Alle JugendwerkerInnen der AWO und alle Gliederungen des Jugendwerkes der AWO sind dazu aufgerufen, sich an der Unterschriftenaktion des VVN-BdA e.V. "nonpd - NPD-Verbot jetzt!" zu beteiligen.

Das Jugendwerk der AWO identifiziert sich als Jugendorganisation der Arbeiterwohlfahrt mit seiner Herkunft und Tradition der ArbeiterInnen-Jugendbewegung. Daraus leiten wir unsere pädagogischen Grundziele der Emanzipation und Solidarität ab. Diese Ziele sind mit den rassistischen und antisemitischen Botschaften der NPD unvereinbar.

Strukturen, wie sie die NPD der rechten Szene bietet, zu zerschlagen, ist ein notwendiges, wenn auch nicht hinreichendes Unterfangen, um den aufkeimenden Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus zu bekämpfen.