Jugendorganisationen der Umwelt- und Sozialverbände schmieden gemeinsame Pläne

20.11.2013
Jugendorganisationen der Umwelt- und Sozialverbände schmieden gemeinsame Pläne

Im Oktober 2013 trafen sich Jugendorganisationen der Umwelt- und Sozialverbände - darunter auch das Bundesjugendwerk der AWO - zu einem von Deutschem Naturschutzring (DNR) und Arbeiterwohlfahrt Bundesverband (AWO) initiierten intensiven Austausch zu möglichen thematischen und fachlichen Schnittmengen. Hier wurden interessante Ideen und Zusammenschlüsse für die Zukunft entwickelt. Klimaflüchtlinge, sozial-ökologische Transformation, kritische Stadtrundgänge und gemeinsame Zielgruppenanalyse; an vielen Bereichen wollen, aus dem Treffen entstandene Arbeitsgruppen in Zukunft gemeinsam weiterarbeiten.

Das Projekt Generationengerechtigkeit als ökologisch-soziale Herausforderung initiiert Veranstaltungen dieser Art, dieses Mal zusammen mit dem Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO), da sich die Interessen der Umweltverbände und der Sozialverbände bei bestimmten Themen signifikant überschneiden. Zukünftige gesellschaftliche Herausforderungen können somit auch nur gemeinsam gemeistert werden. Bislang erschienen beide großen gesellschaftlichen Bewegungen von der jeweils anderen getrennt, was Themen, Ziele, Denk- und Handlungsweisen anging. Mit dem großen sozial-ökologischen Umbau, den unsere Gesellschaft in den nächsten Jahren zu vollziehen hat, treten zunehmend Themen in den Vordergrund, die beide Seiten tangieren.

Nachdem die die Teilnehmer_innen des Workshops sich über Ihren jeweiligen Zugang zum Thema, über ihr aktuelles Maß an Auseinandersetzung mit dem jeweils anderen Themenfeld und über die Besonderheiten der eigenen Verbändelandschaft ausgetauscht hatten, wurde ein konkreter Themenabgleich vorgenommen. In kleineren Gruppen sammelten die Teilnehmer_innen die aktuellen Top-Themen und zukünftigen Herausforderungen in den eigenen Verbänden und stellten schon bald fest: Es gibt viele Themen an denen man zusammen arbeiten kann und muss. Sei es, weil diese per se ökologischer und sozialer Natur sind und nur als gemeinsame Aufgabe gestemmt werden können oder weil Umweltpolitische Maßnahmen soziale Implikationen mit sich bringen, die nicht übersehen werden dürfen.

In Anschluss wurden Themen ausgewählt an denen man in Zukunft konkret gemeinsam arbeiten möchte. Hierfür wurden Verantwortliche festgelegt, die einen weiteren, gemeinsamen Prozess vorantreiben wollen.