Stoppt den Rechtsextremismus

10.11.2009: Kein "Heldengedenken" in Halbe!

Kein Nazi-Wallfahrtsort in Halbe …deshalb:

Aktion gegen "Heldengedenken" in Halbe D - 15757 Halbe (Brandenburg / Dahme - Spreewald) Samstag, den 14.November 2009

Am 14. November werden Rechtsextreme aus der ganzen Bundesrepublik nach Halbe kommen, um ihrer "Helden" des Zweiten Weltkriegs zu gedenken. In der kleinen Gemeinde im Landkreis Dahme - Spreewald in Brandenburg, 40 Kilometer südöstlich von Berlin, fanden bei den Kämpfen im April 1945 ca. 60 000 Menschen den Tod. Am Rande der kleinen brandenburgischen Stadt befindet sich eine der größten deutschen Kriegsgräberstätten, in der über 23 000 Wehrmachtssoldaten sowie Mitglieder von SS und Waffen-SS, aber auch Deserteure und KZ - Insassen begraben liegen.

Seit 2003 nutzen rechtsextremistische Gruppen in den Tagen um den dt. Volkstrauertag die Gelegenheit, ihr menschenverachtendes geschichtsrevisionistisches Gedankengut zu verbreiten. Der Aufmarsch in Halbe ist in den letzten Jahren zu einem der größten der rechten Szene Deutschlands geworden. Hierbei wird der gefallene Frontsoldat, der in aussichtsloser Situation fanatisch für den Nationalsozialismus kämpfte, als Vorbild gefeiert und die Täter des Dritten Reichs als Helden verehrt.

Die rechte Bedrohung zeigt sich nicht nur beim Aufmarsch in Halbe, sondern auch in den Parlamenten: Die NPD sitzt derzeit in den Landtagen von Mecklenburg - Vorpommern und Sachsen sowie in zahlreichen Kommunalparlamenten. In der Geschichte der Bundesrepublik sind oder waren rechtsextreme Parteien bereits in zwölf der 16 Landesparlamente vertreten. Auch in Brandenburg saß bis vor kurzem die DVU im Landtag. Zudem müssen viele Menschen im Alltag Angst haben: Die Zahl der Straftaten mit rechtsextremistischem Hintergrund stieg laut Bundesamt für Verfassungsschutz bundesweit von 17.176 (2007) auf 19.894 (2008). Besonders die Zahl von 1.042 Gewalttaten, darunter zwei Tötungsdelikte, ist erschreckend.

Die Versuche, unser demokratisches Rechtssystem zu untergraben, müssen für uns Demokratinnen und Demokraten Anlass sein, dieser Bedrohung entgegen zu treten und für die freiheitlich-demokratische Gesellschaft ein Zeichen zu setzen.

Wir demonstrieren unsere Weltoffenheit, unseren freien demokratischen Sinn sowie unsere Toleranz und setzen ein gesellschaftliches Zeichen, indem wir zeigen, dass wir den Aufmarsch in Halbe nicht länger dulden.

Fahre mit uns nach Halbe und zeige, dass Rechtsextremismus nicht hinnehmbar ist und unsere Werte die stärkeren sind!

Kein Nazi-Wallfahrtsort in Halbe …deshalb:

Aktion gegen "Heldengedenken" in Halbe D - 15757 Halbe (Brandenburg / Dahme - Spreewald) Samstag, den 14.November 2009

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